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31. August 2022 18 Kommentare

{„type“:“Feature“,“properties“:{„fid“:100,“Typ_kurz“:“SON“,“Typ_lang“:“Sonstiges“,“Zustand“:“Radfahrende fahren zwischen Straßenbahnschienen.“,“Beschreibung“:“Installation einer Gummieinlage in den Schienenrillen im Bereich der Haltestelle. „,“Begründung“:“Straßenbahnschienen stellen ein Sicherheitsrisiko für Radfahrende dar, weil Räder bei zu flachem Querungswinkel in den Schienenrillen hängen bleiben können. Die Gummieinlage wird von der Straßenbahn heruntergedrückt, für Radfahrende entsteht eine ebene, gefahrlos befahrbare Fläche.“,“Sonstiges“:“Umsetzung in Kombination mit Aufhebung der Benutzungspflicht der gemeinsamen Geh- und Radwege.“,“Foto 1″:“370″,“Foto 2″:“371″,“Musterlösung 1″:null,“Musterlösung 2″:null,“Musterlösung 3″:null},“geometry“:{„type“:“Point“,“coordinates“:[11.600276785535118762027195771224796772003173828125,50.92931368412592973982100374996662139892578125]}}

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18 Kommentare

  1. Anonymous

    Radfahrer können (und sollten wahrscheinlich) doch sowieso schon die Haltestellen umfahren, entsprechende Möglichkeiten wurden schon geschaffen. So kommt man mit dem Rad weder mit den Schienen in Kontakt, noch muss man auf haltende Straßenbahnen warten. Ist das nicht gerade für Radfahrer die beste Option?

    1. Martin Deppert (Planungsbüro RV-K)

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Maßnahme wurde empfohlen, da der Haltestellenbereich für die gemeinsame Nutzung durch Fuß- und Radverkehr (außerdem Warteschlange am Imbiss) zu schmal ist und Fußverkehr gefährdet wird.

  2. Stefan

    Dieser Abschnitt ist besonders trügerisch und gefährlich. Hier weicht man dem Autoverkehr und den Gleisen aus und kollidiert dafür mit Passanten und den Wartenden (Kindern) an der Haltestelle. Hier muss es eine sichere Möglichkeit für Radfahrer geben, auf der Straße weiterzufahren ohne in die Schienen zu rutschen.

  3. Anonymous

    Die aktuelle Situation ist für Rad- und Fußverkehr gefährlich. Für den Fußverkehr ist es gefährlich, weil der Radverkehr mit 20-30 km/h plötzlich auf einen viel zu engen Gehweg gezwungen wird. Für den Radverkehr ist es zusätzlich gefährlich, weil man kurz nach der Haltestelle wieder auf die Straße mit eng vorbeifahrenden Autos wechselt. (Autos die vor der Haltestelle noch hinter dem Fahrrad waren, sind nach der Haltestelle dann plötzlich neben dem Fahrrad.)

    Deshalb befürworte ich die geplante Möglichkeit, mit dem Fahrrad hier auf der Straße bleiben zu können.

  4. Christian Vetter

    Diese Stelle ist schon mit dem Rad allein eine Herausforderung. Mit Fahrradanhänger wird sie zum Pokerspiel. Fahre ich über den Bürgersteig und riskiere neben dem Umkippen des Anhängers eine Kollision mit Passanten oder fahre ich auf der Straße weiter. In letzterem Fall riskiere ich, dass die Autofahrer hinter mir nicht damit rechnen, oder dass sich mein Anhänger in den Gleisen verfängt.

  5. Christoph Köstler

    Da es mir nicht schwer fällt, mit dem Rad 30 km/h zu erreichen, fahre ich bereits seitdem dort Tempo 30 gilt im Haltestellenbereich auf der Fahrbahn (ohne Anhänger). Besondere Aufmerksamkeit ist dann erforderlich wenn jemand zur gleichen Zeit, wenn auch langsamer, hinter der Haltestelle fährt, da unsere Fahrlinien anschließend wieder zusammen kommen, wobei ich die Verantwortung in diesen Fällen klar bei mir sehe.

    Grundsätzlich halte es für sinnvoll, zumindest den schnellen Radverkehr aus den Fußgängerbereichen herauszuhalten, wozu sowohl die Aufhebung der Benutzungspflicht als auch eine Gummieinlage in den Gleisen bei < 1 m Abstand zum Bordstein beitragen kann. Hohe Aufmerksamkeit wird bei einem straßenbündigen Gleiskörper an Haltestellen immer erforderlich sein.

  6. Anonymous

    So wie die PKW/Bus/LKW Rücksicht auf Radfahrer nehmen müssen, müssen auch die Radfahrer Rücksicht auf die Fußgänger und Tretrollerfahrer nehmen. Hierzu muss verkehrsbedingt auch mal die Geschwindigkeit des Radfahrers angepasst werden (Stichwort: gegenseitige Rücksichtnahme). Und die bestehende Lösung ist die Beste aus sicht aller Verkehrsteilnehmer.

  7. Radfahrergast

    „Und die bestehende Lösung ist die Beste aus sicht aller Verkehrsteilnehmer.“

    Nein. die bestehende Lösung zwingt den Radverkehr nach StVO auf den Gehweg, wo er – dazu Zustimmung – weitestgehend Rücksicht zu nehmen hat auf andere Verkehrsteilnehmende.
    Am Ende des Wartebereiches wird der Radverkehr wieder auf die Fahrbahn geschickt, muss da aber direkt noch §10 StVO beachten (Nachrang, ggfs. anhalten)

    Was sie als „Beste Lösung“ aus Sicht „aller Verkehrsteilnehmer“ sehen, ist de facto eine Benachteiligung des Fußverkehr, Benachteiligung des Radverkehrs.
    Aus wessen Sicht ist so eine zwangsweise Wegführung (i.S.v.: „hinweg von der…“) Fahrbahn also real die beste Lösung? Genau, für den motorisierten Individualverkehr.

    Nochmal: wir reden hier von einer Radwegebenutzungs. Da kann ich mir als Radfahrer nicht aussuchen, wo ich fahre (auch wenn es andere wie z.B. @Christoph Köstler doch machen). Und weil das so eine Beschränkung des fließenden Verkehrs ist (Radfahrer), sind durchaus hohe Anforderungen an die Anordnung so einer Beschränkung gestellt.

  8. Christoph Köstler

    @Radfahrergast hat natürlich Recht, ich riskiere 20 € Bußgeld, wenn ich dort, auch aus Rücksicht auf die Fußgänger, auf der Fahrbahn fahre. Aber Frau Aepfler vom Blindenverband würde wahrscheinlich die Hälfte davon übernehmen. Denn sie freut sich über jeden Radfahrer, der die Gefährdung von Fußgängern auf diese Weise ausschließt. (Wir hatten dieses Jahr bei einem Vor-Ort-Termin mit der AG Barrierefreies Bauen an der Haltestelle Flurweg darüber gesprochen.) Gerade für Sehbehinderte ist Radverkehr im Haltestellenbereich immer ein besonderer Stressfaktor.

    Die Benutzungspflicht an dieser Haltestelle stammt noch aus der Zeit, als dort 50 km/h erlaubt waren und diente auch dazu, Verkehrsbehinderungen durch Radverkehr zu vermeiden. Das ist nun bei Tempo 30 nicht mehr nötig. Übrigens liegen in den Haltestellen Steinweg und Mühlenstraße liegen die Gleise genauso, und alle Radfahrer ab 10 Jahren *müssen* dort im Gleisbereich auf der Fahrbahn fahren. Deswegen sollte die vorgeschlagene Gummieinlage (siehe auch https://www.bs.ch/nm/2022-das-velofreundliche-gleis-erhaelt-ein-neues-gummiprofil-bd.html) zuerst im Steinweg erprobt werden.

  9. Anonymous

    Falls da der Radverkehr wieder auf die Straße kommt, dann bitte mit Erhöhung des Bordssteins bzw. extra Sperre, damit bei stehender Strassenbahn oder Rot der Fußgängerampel oder schlicht Stau nicht wegen der bequemen „Abfahrt“ auf den Fußweg ausgewichen wird. Dann müssen wir Radfahrer da eben auch warten, statt wie jetzt bequem rechts vorbei zu kommen.

  10. Jähnert-Schiefer

    Ziel in der Karli insgesamt muß eine Verkehrsberuhigung sein und vorallem diesen Schutzstreifen im Öffnungsbereich der Türen verschwinden zu lassen. Da hier ein zu dichtes Überholen selbst vom Nahverkehr durchgeführt wird.

  11. Anonymous

    Die Karli muss generell neu gedacht werden. Abriss der ersten Häuserreihe und Verbreiterung der Fahrbahn für alle Verkehrsteilnehmer.

    War’n Witz

  12. A.Schmidt

    Am gefährlichsten ist das Führen des „Radweges“ an der Ampel vorbei – ich habe schon einen Radfahrer unter einem linksabbiegenden LKW gesehen (hatte sich glücklicherweise zwischen die Räder abgerollt) – dessen Fahrer hatte sich darauf verlassen, dass bei Rot kein Gegenverkehr kommt.

  13. Anonymous

    Die Gummieinlagen in den Gleisen klingen wirklich mal innovativ!

  14. Anonymous

    Der Radweg führt aktuell über den Bürgersteig auf beiden Seiten und die Lösung ist aus meiner Sicht super. Die Bürgersteige sind abgesenkt, es ist optimal, als Radfahrer nicht hinter der Straßenbahn oder an der Ampel warten zu müssen.

  15. Anonymous

    Damit ändert sich an der ständigen Gefährdung in der Karl-Liebknecht-Strasse durch aufgehende Autotüren, ausparkende Fahrzeuge, aus Seitenstraßen herauspreschende Fahrzeuge und viel zu engem Überholen für die Radfahrer gar nichts. Es gibt kaum einen Tag, wo es nicht eine gefährliche Situation gibt, für Kinder eigentlich unpassierbar.

  16. Christoph Köstler

    Bin letzten Samstag auf dem Heimweg in Leipzig durch die Eisenbahnstraße gefahren. Dagegen ist unsere KarLi fast schon eine Dorfstraße. Was mich dort einmal mehr beeindruckt hat: Obwohl sich dort geradezu Menschenmassen auf dem Gehweg tummelten, musste ich weder klingeln noch rufen, um auf dem schmalen Radweg hinter der Haltestelle durchzukommen. Diesen deutlich erkennbaren Streifen haben die Fußgänger in ihrer „Brownschen Bewegung“ tatsächlich gemieden. Vielleicht kann Jena etwas davon lernen und auch etwas anderes als immer nur einfarbiges Gehwegpflaster verbauen? Hier ein Link, indem die bautechnisch hochwertige Lösung in Leipzig schön zu sehen ist:
    https://www.mapillary.com/app/?lat=51.345203882131&lng=12.412424292427&z=17&pKey=833330934203230&focus=photo

  17. Christoph Köstler

    Hier noch ein Foto aus der Eisenbahnstr. mit Gastronomie, Gehweg, Radweg, Haltestelle dicht an dicht:
    https://www.mapillary.com/app/?lat=51.345446251246&lng=12.407321678958&z=17&pKey=294827565616450&focus=photo
    Und dazu noch ein Getümmel von Fußgängern, weshalb ich schon etwas fasziniert war, dass dieser schmale Radweg auch unter Extrembedingungen gut befahrbar war.
    Wenn man dort bei jeder Begegnung Radfahrer/Fußgänger von Neuem aushandeln müsste, wer nun zu welcher Seite ausweicht, würde es auf keinen Fall mehr funktionieren.

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